Schamanismus existiert seit dem Paläolithikum, wahrscheinlich zwischen 40.000 und 10.000 v. Chr., seine Ursprünge liegen in Sibirien. Traditionell hat sich der Schamanismus aus dem Bedürfnis herausgebildet zu wissen, wo Nahrung, vor allem auch tierische, zu finden ist. Da das Überleben eines Stammes oft von den Kenntnissen eines Schamanen abhing, war deren Ausbildung meistens auch lange und unterlag strengen Prüfungen. Später kam auch die Heiltätigkeit durch den Schamanen hinzu, und diese Tätigkeit hat sich bis heute erhalten.
Im Schamanismus geht es darum, dass alles Natürliche in der Balance, also ausgeglichen ist.
So stellen zum Beispiel Schmerzen ein Zuviel an ‘Kraft’ im Körper dar und sollte entnommen werden. Wenn sich hingegen jemand dauermüde fühlt, kraftlos und ohne Antrieb, kann es sich um einen sogenannten Seelenteilverlust handeln. In diesem Falle müsste der verloren gegangene Seelenanteil zurückgebracht werden, um die Vollständigkeit wieder zu gewährleisten. Im grösseren Kontext können sich auch Plätze, Häuser, Orte, ganze Landstriche aus verschiedenen Gründen ‘entseelen’ oder ein Zuviel an Kraft beinhalten und so in eine Dysbalance gelangen.
Als schamanisch Praktizierende bin ich eine Vermittlerin zwischen der geistigen Welt und der physischen Welt. Gemeinsam mit meinen Helfern aus der geistigen Welt versuchen wir herauszufinden, was es braucht, damit du wieder in deine Kraft zurückfindest, zu dir selbst findest. So erlangst du die Möglichkeit wieder ganz zu werden, in deine Balance und Kraft zurückzukommen.
