Über mich

Beruflicher Werdegang

Ursprünglich bin ich gelernte Gärtnerin und habe zwei Berufsabschlüsse im gärtnerischen Bereich. Die jahrelange Tätigkeit draussen gab mir Boden, Verbindung zur Natur und Erde, dem Hier und Jetzt. Auch heute ist die Natur, das Arbeiten im Garten, lange Spaziergänge draussen und Erkundungstouren im Wald von grosser Bedeutung für mich.

Nach etlichen Jahren als Gärtnerin führte mich mein Weg in die Pflege, und so machte ich die Ausbildung zur Pflegefachfrau HF am ZAG in Winterthur.  Dank meiner Ausbildung und Tätigkeit als Gärtnerin und der Arbeit mit hauptsächlich betagten Menschen bin ich sehr auf dem Boden geblieben. Ich habe immer wieder Menschen am Ende ihres langen Lebens in den Tod begleiten dürfen, nicht nur im beruflichen Kontext, sondern auch im privaten. Die Arbeit in der Pflege lehrte mich Demut vor dem Lebendigen, vor dem Wissen und Erfahrungsschatz der Menschen, mit denen ich zu tun hatte, und ebenso vor den Übergängen im Leben wie auch dem Tod.

Ich arbeite nun seit Jahren in der Psychiatrie, eigentlich in allen Bereichen, jedoch mit dem Schwerpunkt Alters- und Gerontopsychiatrie. Es ist eine Arbeit am Menschen und mit dem Menschen und es zeigt sich mir immer wieder, wie vielseitig und kreativ diese Arbeit sein kann. Aber erlebe ich doch auch Menschen in ihrem Extrem, denn in die Psychiatrie kommen sie meistens nur, wenn es gar nicht mehr anders geht.

Der schamanistische Weltblick hilft mir in meiner Arbeit in der Psychiatrie immer wieder schwere Momente auszuhalten und zu verstehen und den Menschen während ihres Aufenthaltes Kraft zu geben. Auch für sie da zu sein oder einfach nur schwierige Momente tragen zu helfen.

So kam ich zum Schamanismus

Zum Schamanismus kam ich durch eigene Grenzerfahrungen. Zwei Burnouts brachten mich definitiv zum Nachdenken, Überdenken und Hinterfragen meines eigenen Handelns und Tuns. Der Schamanismus war zu diesem Zeitpunkt für mich nicht neu, hatte ich mich doch schon über langer Zeit mit diversen spirituellen Richtungen beschäftig. Aber ich begann mich intensiver mit Schamanismus auseinanderzusetzten und merkte zusehends, dass es genau das ist, wonach ich all die Jahre zuvor gesucht hatte. Ich war angekommen.

Meine Grundausbildung in ‚Advanced Initiations in Shamanism and Shamanic Healing‘ absolvierte ich bei der Foundation For Shamanic Studies.

Das bedeutet Schamanismus für mich

Schamanismus bedeutet für mich angekommen zu sein, zu Hause zu sein. Schamanismus lehrt mich die Welt noch holistischer, noch ganzheitlicher zu sehen. Ich weiss, dass ich verbunden bin mit allem, was ist, und dass die Dinge oft nicht so sind, wie sie scheinen; und dass zudem da noch viel mehr ist, was wir landläufig nicht sehen, nicht mal wahrnehmen.